
Allen-Bradley 20G11NE011AA0NNNNN
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Der Allen-Bradley 20G11NE011AA0NNNNN ist ein Frequenzumrichter der PowerFlex 755-Serie mit variabler Frequenz (AC), hergestellt von Allen-Bradley, einer Marke von Rockwell Automation. Dieses Gerät gehört zur Produktfamilie PowerFlex 750 Series und ist für anspruchsvolle industrielle Motorsteuerungsanwendungen konzipiert, die hohe Leistung und Flexibilität erfordern. Der PowerFlex 755 ist für die Steuerung von dreiphasigen AC-Asynchron- und Permanentmagnetmotoren ausgelegt und bietet fortschrittliche Drehzahl- und Drehmomentregelung im geschlossenen und offenen Regelkreis.
Die PowerFlex 755-Serie verfügt über eine modulare Architektur mit Optionskartensteckplätzen, die eine breite Palette von Kommunikationsadaptern unterstützen, darunter EtherNet/IP, DeviceNet, ControlNet und PROFIBUS DP, was eine nahtlose Integration in verschiedene Automatisierungsnetzwerke ermöglicht. Der Umrichter verfügt über erweiterte Sicherheitsfunktionen, die bei Ausstattung mit dem entsprechenden Sicherheitsoptionsmodul die Anforderungen SIL 2 und PLe erfüllen können, einschließlich Safe Torque Off (STO) und Safe Speed Monitor (SSM). Ein integrierter nichtflüchtiger Speicher speichert Antriebsparameter und Konfigurationen, und die Serie unterstützt mehrere Steuermodi, darunter V/Hz, sensorlose Vektorregelung und geschlossene Flussvektorregelung. Die Hardware ist für robuste industrielle Umgebungen ausgelegt, mit einer Option zur Schutzlackierung und einem weiten Betriebstemperaturbereich.
Der PowerFlex 755 wird in Branchen wie Öl und Gas, Bergbau, Metallindustrie, Zellstoff und Papier, Wasser- und Abwasserbehandlung sowie Materialhandhabung weit verbreitet eingesetzt. Er wird häufig zur Steuerung von Pumpen, Lüftern, Kompressoren, Förderanlagen, Extrudern und Hebezeugen verwendet, bei denen eine präzise Drehzahl- und Drehmomentregelung entscheidend ist. Der skalierbare Leistungsbereich, die flexiblen Kommunikationsoptionen und die integrierten Sicherheitsfunktionen des Antriebs machen ihn sowohl für eigenständige Installationen auf Maschinenebene als auch für große verteilte Steuerungssystemarchitekturen geeignet.
Technische Spezifikationen
| Serie/Produktfamilie | PowerFlex 755 |
|---|---|
| Eingangsspannung | 380 – 480 V AC (3-phasig) |
| Ausgangsstrom (Dauerbetrieb) | 11 A |
| Leistungsangabe | 5,5 kW (7,5 HP) bei 480 V |
| Eingangsfrequenz | 47 – 63 Hz |
| Ausgangsfrequenzbereich | 0 – 500 Hz |
| Steuerungstyp | V/Hz, Sensorlose Vektorregelung, Geschlossene Flussvektorregelung |
| Kommunikationsschnittstelle | EtherNet/IP (über Optionskarte), DeviceNet, ControlNet, PROFIBUS DP |
| Rückführungsschnittstelle | Inkrementalgeber, Absolutgeber (über Optionskarte) |
| Sicherheitsfunktionen | Safe Torque Off (STO), SIL 2 / PLe-fähig (mit Sicherheitsoption) |
| Betriebstemperatur | 0 – 50 Grad C (Derating erforderlich über 40 Grad C) |
| Lagertemperatur | -40 – 70 Grad C |
| Relative Luftfeuchtigkeit | 5 – 95 % nicht kondensierend |
| IP-/Schutzart | IP20 / NEMA Type 1 |
| Montage | Schalttafeleinbau (Buchsenformat) |
| Zertifizierungen | UL, CE, RCM, RoHS |
Häufige Fehlercodes
- Fault Code 12
- HW OverCurrent – Der Ausgangssstrom des Antriebs hat den Hardware-Überstromauslöseschwellenwert überschritten.
Motor- und Ausgangsverdrahtung auf Kurzschlüsse oder Erdschlüsse prüfen. Überprüfen, ob die Motortypenschilddaten mit der Antriebskonfiguration übereinstimmen. Last auf mechanische Blockierungen oder übermäßige Massenträgheit untersuchen. - Fault Code 13
- Erdschluss – In der Ausgangsverdrahtung oder im Motor wurde ein Strompfad zur Erde festgestellt.
Motor trennen und den Isolationswiderstand mit einem Megaohmmeter prüfen. Ausgangskabel auf beschädigte Isolierung untersuchen. Motor oder Kabel austauschen, wenn ein Isolationsversagen bestätigt wird. - Fault Code 3
- Spannungsausfall – Die Eingangsversorgung des Antriebs ist während des Betriebs ausgefallen oder unter den zulässigen Schwellenwert gefallen.
Eingehende AC-Versorgungsspannung und Anschlüsse prüfen. Vorgelagerte Sicherungen, Leistungsschalter und Schützfunktion überprüfen. Sicherstellen, dass die Versorgungsspannung im Bereich der Nenneingangssspannung liegt. - Fault Code 4
- Unterspannung – Die DC-Zwischenkreisspannung ist unter den minimalen Betriebspegel gefallen.
Eingehende Netzspannung unter Lastbedingungen messen. Auf Spannungseinbrüche oder Versorgungsinstabilität prüfen. Eingangssicherungen und Anschlüsse auf Übergangswiderstand untersuchen. - Fault Code 5
- Überspannung – Die DC-Zwischenkreisspannung hat den maximal zulässigen Pegel überschritten, typischerweise verursacht durch Rückspeiseenergie beim Verzögern.
Verzögerungszeit in den Antriebsparametern erhöhen. Einbau oder Funktion eines dynamischen Bremswiderstands prüfen. Auf überschießende Lastbedingungen prüfen. - Fault Code 7
- Motorüberlast – Der elektronische Überlastschutz des Antriebs hat aufgrund eines anhaltenden Überstroms im Motor ausgelöst.
Den im Antrieb eingestellten Motor-Nennstrom (FLA) mit dem Typenschild des Motors abgleichen. Mechanische Überlast an der angetriebenen Anlage prüfen. Motor vor dem Quittieren abkühlen lassen. - Fault Code 29
- Analogeingangsausfall – Ein für eine 4-20 mA-Referenz konfiguriertes Analogeingangssignal ist unter 2 mA gefallen, was auf einen Drahtbruch oder Signalverlust hinweist.
Verdrahtung und Anschlüsse an den Analogeingangsklemmen prüfen. Überprüfen, ob das Signalquellgerät eingeschaltet und funktionsfähig ist. Sicherstellen, dass die konfigurierte Eingangssignalart mit dem angeschlossenen Signal übereinstimmt. - Fault Code 71
- Adapterkommunikationsverlust – Der Antrieb hat die Kommunikation mit einer installierten Optionskarte oder einem Netzwerkadapter verloren.
Optionskarte im Steckplatz neu einsetzen und Steckerstifte auf Beschädigungen prüfen. Netzwerkkabel und Abschlusswiderstände überprüfen. Sicherstellen, dass der Netzwerkscanner oder die Steuerung aktiv und korrekt konfiguriert ist.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist der Dauerausgangsstrom des 20G11NE011AA0NNNNN?
Der 20G11NE011AA0NNNNN ist für einen Dauerausgangsstrom von 11 A ausgelegt, was bei 480 V AC mit Normal-Duty-Bewertung ungefähr 5,5 kW (7,5 HP) entspricht.
Welche Kommunikationsprotokolle unterstützt der PowerFlex 755?
Der PowerFlex 755 unterstützt EtherNet/IP, DeviceNet, ControlNet und PROFIBUS DP über austauschbare Optionskarten, die in den Erweiterungssteckplätzen des Antriebs installiert werden. Das jeweilige Kommunikationsprotokoll hängt davon ab, welche Optionskarte installiert ist.
Kann der PowerFlex 755 mit Permanentmagnetmotoren verwendet werden?
Ja, der PowerFlex 755 unterstützt die Steuerung von AC-Asynchronmotoren und Permanentmagnetmotoren (PM), einschließlich Innen-Permanentmagnetmotoren (IPM), wenn er mit dem entsprechenden Steuermodus und der passenden Rückführungsoption konfiguriert ist.
Unterstützt dieser Antrieb integrierte Sicherheitsfunktionen?
Der PowerFlex 755 unterstützt die Sicherheitsfunktionen SIL 2 und PLe, einschließlich Safe Torque Off (STO) und Safe Speed Monitor (SSM), wenn er mit einem kompatiblen Sicherheitsoptionsmodul wie dem 20-750-S1 oder 20-750-S3 ausgestattet ist.
Wie hoch ist der Eingangsspannungsbereich des 20G11NE011AA0NNNNN?
Dieses Gerät ist für einen dreiphasigen Eingangsspannungsbereich von 380 bis 480 V AC mit einer Eingangsfrequenz von 47 bis 63 Hz ausgelegt.
Fehlerbehebung
Antrieb zeigt Fehlercode 12 (HW OverCurrent) unmittelbar beim Startbefehl an
Motorleitungen von den Ausgangskklemmen des Antriebs (T1, T2, T3) trennen und versuchen, den Antrieb ohne Last zu betreiben. Wenn der Fehler verschwindet, liegt das Problem am Motor oder an der Ausgangsverdrahtung. Bleibt der Fehler ohne angeschlossene Last bestehen, kann der Ausgangsleistungsteil des Antriebs beschädigt sein.
Motorwicklungswiderstand und Isolation gegen Erde prüfen. Ausgangskabel auf Kurzschlüsse zwischen Phasen oder gegen Erde untersuchen. Wenn der Antrieb ohne angeschlossenen Motor auslöst, müssen möglicherweise die Ausgangs-IGBTs oder die Gate-Treiberkarte ausgetauscht werden.
Antrieb schaltet ein, reagiert aber nicht auf den Startbefehl
Statusanzeige des Antriebs auf aktive Fehler oder Sperren prüfen. Überprüfen, ob die Parameter für Steuerungsquelle und Sollwertquelle korrekt konfiguriert sind. Sicherstellen, dass der Freigabeeingang (falls verwendet) aktiv ist und alle erforderlichen Digitaleingänge den richtigen Zustand haben.
Aktive Fehler über das HIM oder per Netzwerkbefehl quittieren. Parametereinstellungen für Startquelle (P036) und Drehzahlsollwert (P038) überprüfen. Verdrahtung der Digitaleingangsklemmen prüfen und sicherstellen, dass die 24-V-DC-Steuerversorgung vorhanden ist.
Motor läuft, aber Drehzahl ist instabil oder schwingend
Drehzahlsollwertsignal auf Störungen oder Instabilität prüfen, insbesondere wenn ein Analogeingang verwendet wird. Geberverdrahtung und Schirmung bei Betrieb im geschlossenen Regelkreis überprüfen. Drehzahlregler-Verstärkungsparameter des Antriebs auf mögliche Überoptimierung prüfen.
Analogsignalleitungen abschirmen und von Leistungskabeln trennen. Autotune-Prozedur des Antriebs erneut ausführen, um die Motormodellparameter neu zu berechnen. Drehzahlreglerbandbreite oder PI-Verstärkungen anpassen, um Schwingungen zu reduzieren.
Antrieb überhitzt und löst während des Betriebs einen Temperaturfehler aus
Umgebungstemperatur um das Antriebsgehäuse prüfen und sicherstellen, dass der Kühlluftstrom durch den Kühlkörper ungehindert ist. Internen Lüfter auf Funktion prüfen. Überprüfen, ob der Antrieb nicht über längere Zeiträume oberhalb seines Nennstroms betrieben wird.
Kühlkörperrippen reinigen und sicherstellen, dass die vorgeschriebenen Mindestabstände ober- und unterhalb des Antriebs eingehalten werden. Internen Lüfter ersetzen, wenn er nicht läuft. Last reduzieren, Verzögerungszeit erhöhen oder Derating anwenden, wenn die Umgebungstemperatur 40 Grad C überschreitet.
Kommunikationsverlust zwischen Antrieb und SPS über EtherNet/IP
IP-Adresskonfiguration der EtherNet/IP-Optionskarte überprüfen und sicherstellen, dass sie mit der von der Steuerung erwarteten Adresse übereinstimmt. Physische Ethernet-Verbindungen und Switch-Port-Status prüfen. E/A-Konfiguration der Steuerung für das Antriebsmodul überprüfen.
EtherNet/IP-Optionskarte neu einsetzen und den Stecker prüfen. Funktion des Netzwerk-Switches und Kabelintegrität überprüfen. E/A-Verbindung im SPS-Programm neu herstellen und Netzwerkparameter des Antriebs einschließlich IP-Adresse, Subnetzmaske und Gateway-Einstellungen überprüfen.
| Zustand | Reparatur, Gebraucht, Renoviert, Neu im Karton (versiegelt) |
|---|
Häufige Mängel
Zu den häufigsten Fehlern in einem Allen-Bradley 20G11NE011AA0NNNNN gehören:
Stromversorgungsprobleme
- Keine Spannung / Umrichter startet nicht
- Durchgebrannte Sicherungen
- Defekte Gleichrichterbrücke
- Beschädigte Zwischenkreis-Kondensatoren
- Defekte IGBT- oder MOSFET-Leistungsmodule
- Über- oder Unterspannungsfehler
Steuerungs- & Elektronikfehler
- Defekte Steuerplatine (PCB)
- Firmware- oder Speicherprobleme (EEPROM)
- Kommunikationsfehler mit SPS oder Feldbus (Profibus, Modbus, EtherCAT, CANopen)
- Defekte Ein- oder Ausgänge
- Gate-Treiber-Ausfälle
Motorsteuerungsprobleme
- Kein Motoranlauf / keine Ausgangsspannung
- Unstabile Drehzahlregelung
- Kein Drehmoment
- Fehler beim Beschleunigen oder Abbremsen
- Encoder- oder Rückmeldefehler
Thermische Probleme
- Überhitzung durch defekte Lüfter
- Defekte Temperatursensoren (NTC/PTC)
- Schlechte Wärmeabfuhr (defekter Kühlkörper)
Mechanische & Umweltschäden
- Lose oder verbrannte Steckverbinder
- Unterbrochene Leiterbahnen
- Korrosion oder Feuchtigkeitsschäden
- Verschmutzung durch Öl, Staub oder Schmutz
- Kalte / gebrochene Lötstellen
Fehlercodes & Alarme
- Überstromfehler (OC)
- Erdschluss / Isolationsfehler
- Kurzschluss
- Überlast des Motors oder Umrichters
- Über- oder Unterspannungsabschaltung
- Phasenausfall oder Phasenungleichgewicht
- Defekter Brems-Chopper oder Bremswiderstand
- EMV-/RFI-Filterfehler
Andere
- Display- oder HMI-Defekt
- Steuertasten oder Tastenfeld funktionieren nicht
- Parameter nicht mehr lesbar oder verloren
- Probleme mit dem Bremswiderstand (Bremschopper defekt)
- Interne Relais/Schütze defekt
- EMI/RFI-Störungen aufgrund defekter Filter
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